Wer verwendet aktuell einen Energiezuschlag für Edelstahl und wie wird er verrechnet?
Flachprodukte
Outokumpu (D): ohne EZ
Aperam (F): separater EZ (Berechnung siehe: https://www.aperam.com/alloys/2022-energy-surcharge/)
Acerinox (E): separater EZ
ATI, Cliffs, NAS (US): im LZ enthalten
Stabstahl
DEW (D): separater EZ, unserer Meinung nach z.T. auch in LZ eingerechnet
Outokumpu (D): im LZ enthalten
Cogne (I): im LZ enthalten
Ugitech (F): separater EZ, unserer Meinung nach z.T. auch in LZ eingerechnet
Acerinox (E): im LZ enthalten
NAS (US): im LZ enthalten
Hohlstahl
MST (D): separater EZ, unserer Meinung nach z.T. auch in LZ eingerechnet
Tubacex (E): nicht im LZ eingerechnet, keine Info über separaten Zuschlag.
Information nach bestem Wissen und ohne Gewähr.
Somit würden sich nach unseren Berechnungen folgende Gesamtenergiezuschläge für z.B. Stabstahl gewalzt für März 2022 ergeben:
DEW (D): ca. 170 €/t im LZ verrechnet + ca. 130 €/t separat, = ca. 300 €/t gesamt
Ugitech (F): ca. 120 €/t im LZ verrechnet + 147 €/t separat, = ca. 270 €/t gesamt
Cogne (I): 260 €/t im LZ verrechnet
Acerinox (E): 197 €/t im LZ verrechnet
DEW und Cogne differenzieren den Energiezuschlag für die Produktgruppen, während Ugitech und Acerinox einen pauschalen Energiezuschlag verwenden.
Wie sind die Aussichten?
Im Energiesektor herrscht zurzeit höchste Volatilität. Durch die Ausweitung der Sanktionen gegen Russland dürfte der Druck auf die Energiepreise weiter hoch bleiben, sodass wir mit einer Reduzierung der Energiezuschläge für Edelstahl zunächst nicht rechnen.
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